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  • image1 Willkommen beim Sierndorfer Kirchenchor, wir stellen uns nun ganz kurz vor: 17 Damen und 8 Herrn, wir alle singen ja so gern.
  • image2 Alte Meister und rhythmische Messen, das Volksliedrepertoire nicht zu vergessen. Zur Ehre Gottes wird fröhlich gesungen,
  • image3 Harmonie herrscht zwischen Älteren und Jungen. Einer steht für den anderen ein, es ist wunderschön dabei zu sein. (von Bober Maria)

Chronik

Die Geschichte des Kirchenchor Sierndorf geht weit in das 19. Jhd. zurück, jedoch können wir es nur bis ins Jahr 1917 verfolgen. Die Vergangenheit beinhaltet viele Dirigenten, Komponisten, Organisten und Sänger, die diesen Chor bereits im frühen 20. Jahrhundert geprägt haben. Vielen Dank an das unvergessliche und unermüdliche Gedächtnis unserer ältesten Generation, die uns mit vielen Informationen unsere Geschichte zurückverfolgen ließen. Wenn Sie also mehr über unsere Anfänge und unsere „Vorsänger“ wissen möchten, mit einem Klick in folgende Seiten erfahren Sie mehr ...

Die Geschichte des Kirchenchor Sierndorf geht weit in das 19. Jhd. zurück, jedoch können wir es nur bis ins Jahr 1917 verfolgen. Die Vergangenheit beinhaltet viele Dirigenten, Komponisten, Organisten und Sänger, die diesen Chor bereits im frühen 20. Jahrhundert geprägt haben. Vielen Dank an das unvergessliche und unermüdliche Gedächtnis unserer ältesten Generation, die uns mit vielen Informationen unsere Geschichte zurückverfolgen ließen. Wenn Sie also mehr über unsere Anfänge und unsere „Vorsänger“ wissen möchten, mit einem Klick in folgende Seiten erfahren Sie mehr ...

Die Zeit von 1917 bis 1950:

1917-1950    Zeit der Komponisten, Organisten und dem Streichensemble

 

Adolf Modl hat im Jahr 1917 die Leitung des Chores übernommen. Von dieser Zeit stammen auch einige Stücke (Marienlieder,...), die wir vereinzelt heute noch singen. Komponist war natürlich der Dirigent und Organist Adolf Modl. 1926 wurde Georg Dietzl Leiter des Sierndorfer Kirchenchores. Auch ihm haben wir einige Lieder zu verdanken, die auch heute noch in unserem Archiv zu finden sind. Ca. um 1930 – 1940 hatte Gottfried Jelinek die Leitung des Chores über. Er spielte bis 1939 die Orgel. Der Chor bestand damals nur aus Damen:

Sopran: Marie Zißler, Marie Denner (später Dobesch), Rosa Hasitzka (später Vogt) und Theresia Zobl (später Raditsch).

Alt: Anna Dietzl (später Leidler) und Rosa Schinkowitsch (später Kriegbaum).

Im Winter 1937/38 fuhr der Kirchenchor auf „Kur“ um die Noten zu erlernen und die Stimme besser auszubilden. Hier kamen einige neue Gesichter in die Gruppe und ein Herr hatte sich der Damenschar auch angeschlossen:

Sopran: Paula Döltl (später Schinkowitsch), Maria Marschitz (später Fuhrmann), Anna Zißler (später Fatika), Marie Dietzl (später Schordan) und Anna Schneider (später Kratky).

Alt: Viktoria Wenty (später Turetschek), Gertrude Hasitzka (später Sereinig), Hedwig Zißler (später Adamowitsch), Rosa Führmann (später Stipanitz), Johanna Römer (später Kern) und Josef Schinkowitsch sen.

Zu den Feiertagen wurde der Chor von einem Streichensemble unterstützt, das sich wie folgt zusammensetzte:

Georg Dietzl (Leiter der Musik und Geige), Johann Fenböck (Geige), Albert Fenböck (Geige), Franz Fradinger (Geige), Franz Dietzl (Bassgeige) und Franz Raditsch (Trompete).

Nach Gottfried Jelinek wurde Josef Fenböck Dirigent vom Kirchenchor und des Ensembles. Auf der Orgel wurde er von Rosa Schinkowitsch, Hedwig Zißler und Ludwig Stadlbacher vertreten. Bei Begräbnissen reiste Frau Höbl aus Waltersdorf zu Fuß an, um den Chor auf der Orgel zu begleiten.

Die Zeit von 1950 bis 1988:

1950-1988    Neugebauer und Schinkowitsch jun. nehmen sich der Sache an.

 

Johanna Neugebauer übernahm um 1950 die Leitung des Kirchenchores. Die Proben fanden immer in der Kirche statt, da hier die Möglichkeit der Begleitung mit der Orgel bestand. Sie wurde schon als 13-jähriges Mädchen Organistin in der Pfarrkirche. Nach der Heirat und der Geburt ihres Sohnes übernahm Emma Schultes (Tochter von Adolf Modl) den Chor. Da einige Mitglieder nach ihrer Heirat den Chor verließen, begannen einige neue Gesichter ihre Karriere:

 

Hedwig Kmetyko (später Reichel), Elfriede Hager (später Kmetyko), Marianne Schneider (später Weninger), Erna Pöhl (später Vogt), Maria Marschitz (später Römer), Leopoldine Fenböck (später Kridlo), Charlotte Kmetyko (später Rapper), Anna Leidler (später Bauer), Erna Donis (später Fenböck), Anna Drabek, Aloisia Lang (später Koller), Elfriede Hasitzka (später Marek), Elfriede Hasitzka (später Diem, Eleonore Kubicek, Rosa Zobl (später Feindert), Pauline Kmetyko (später Fülöp), Emma Koller (später Reischütz), Traude Koller (später Vock), Gertrude Fradinger (später Weiser), Theresia Schneider (später Trost) und Anna Danis (später Matzikur).

 

Der Kirchenchor sang zu Hochämtern wie Allerheiligen, -seelen, Weihnachten und Ostern auf. Vorher wurde 1-2x geprobt. Auch die Begräbnisse wurden mit einem Requiem umrahmt. Teilweise wurden die Damen auch von Alfred Kridlo sen., Georg Leidler und Josef Schinkowitsch sen. unterstützt. Zu dieser Zeit gab es natürlich auch ein Streichorchester:

 

Georg Dietzl (Geige), Johann Fenböck (Geige), Franz Fradinger (Geige), Franz Dietzl (Bassgeige) und Matthias Römer (Flöte).

Nach Emma Schultes hat Alfred Marek kurzfristig den Chor übernommen. Als Johanna Neugebauer aus der Karenz zurückkehrte übernahm sie wieder die Leitung. 1972 hat Schinkowitsch Josef jun. mit Kindern die Messe zu Weihnachten gestaltet. Dies erweiterte sich bis zum Chor und somit unterstützte er Frau Neugebauer bei der Leitung. Schinkowitsch Josef wurde Dirigent und Johanna Neugebauer untermalte den Gesang auf der Orgel.

Die Zeit von 1988 bis heute:

 1988-dato    Ära Schätz Gerlinde

 

Seit dem Jahr 1988 leitet die Musikschullehrerin Gerlinde Schätz den Kirchenchor Sierndorf/M. Sie löste Johanna Neugebauer ab, die jedoch weiterhin als Organistin in der Pfarre tätig ist. Der zweistimmige Chor wurde zu einem dreistimmigen Oberchor ausgebaut und es wurde mehr auf Intonation, Aussprache, Ton- und Klangqualität geachtet. Beim Weihnachts-, Osterfest und zu Konzerten wird im 4-stimmigen gemischten Chor gesungen. Durch die neue Leitung und das regelmäßige Proben wurde der Fokus nicht mehr nur auf die Hochämter und die kirchlichen Anlässe gelegt, sondern der Chor ging über die Grenzen hinaus und begeisterte auch mit volkstümlichen, rhythmischen und Schlagerliedern bei Feiern und Veranstaltungen in und um Sierndorf. Weiters wurden auch Konzerte veranstaltet, welche großen Anklang in der Umgebung fanden. Nicht nur das Singen sondern auch das gesellige Leben wurde zu einem wichtigen Punkt in der Gemeinschaft. Gerlinde Schätz betreute von 1991 bis 2011 auch einen Kinderchor, der bei Erstkommunionen und anderen Auftritten sehr begeistern konnte.

 

Fotoaufnahme 1996

3. Reihe: Hilde Dietzl (geb. Bollinger), Leopoldine Rauscher (geb. Arthold), Elisabeth Rapper (geb. Krupbauer) und Gerlinde Schätz (geb. Koch).

2. Reihe: Gabriele Schultes, Gerlinde Decker (geb. Berkovics), Inge Schultes (geb. Koller), Elfriede Zirnsack (geb. Zobl), Hedwig Reichel (geb. Kmetyko), Johanna Neugebauer (geb. Hödl) und Maria Kmetyko (geb. Rauscher).

1. Reihe: Brigitte Schneider (geb. Rapper), Edith Berkovics (geb. Rapper), Monika Decker, Christine Schinkowitsch (geb. Zeitlinger), Nicole Schultes, Maria Bober (geb. Jungwirth) und Charlotte Rapper (geb. Kmetyko). 

 

In dieser Ära haben uns unter anderem noch eine Reihe weiterer guter SängerInnen begleitet:

Bettina Berkovics, Katharina Berkovics, Christoph Bober, Rudolf Bober, Johann Decker, Michaela Decker, Ernst Dietzl, Gerald Deubner, Alexandra Dobesch, Werner Ernst, Elisabeth Fuhrmann, Rudolf Krausböck, Alfred Kridlo jun., Claudia Ondrejka, Gerald Schinkowitsch, Martina Schneider, Karl Stohl, Verena Strasser, Andreas Weiser, Gerhard Weiser, Herbert Weiser sen. und Karl Zißler.